Für Sehbehinderte

Karten für Sehbehinderte und Blinde SpielerInnen


Der Erfinder der Blindenschrift hiess Louis Braille.
Er lebte zwischen 1809 und 1852. Im Alter von drei Jahren hatte er sich in der Sattlerei seines Vaters beim Spielen mit
Werkzeug ein Auge schwer verletzt. Es entzündete sich, erfasste das zweite Auge und bald war Louis blind. Als er 10
Jahre alt war, schickte ihn sein Vater nach Paris zur ersten Blindenanstalt der Welt. Bereits 1825 - der Junge war
gerademal 16 Jahre alt! - hatten sich die Tüfteleien von Louis gelohnt - er hatte die Brailleschrift entwickelt.

Wie so häufig bei grossen Entdeckungen war es schwer sie durchzusetzen. Erst im Jahr 1850 - geschlagene 25 Jahre
nach der Entwicklung - wurde die 6-Punkte-Schrift von der Pädagogischen Akademie Frankreich offiziell anerkannt.
Die ersten Bücher wurden mühsam per Hand gedruckt, dann (ca. 1900) wurden sogenannte Punziermaschinen
entwickelt, die die Braillebuchstaben mit Druckplatten (Bleche) aufs Papier brachten. Heute übernehmen Computer
den Übertrag von Schwarzdrucktexten in Blindenschrift. Das Standardformat ist heute 27 x 34 cm. Ein Roman mit 300
Seiten kann durchaus 4 bis 6 Bände (jeder etwa 7 cm dick) füllen. Blinde Leseratten brauchen viele Regalmeter für
Bücher aber nur ein Päckchen für's jassen !

JassShop.ch bietet neu 36 Jass- oder Piquet-Jasskarten, sowie 52 Romme- oder
Pokerkarten mit der
Brail-Codierung fuer Blinde oder Leute mit einer Sehbehinderung !



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