Der Ursprung von Rommé liegt vermutlich in Mexiko und gelangte von dort weiter nach USA, genauer gesagt nach New York. Dort entstand
basierend auf dem mexikanischen Kartenspiel, das Spiel Rummy oder auch GinRummy. Das Wort „Rummy“ leitet sich dabei zum einen von der
Spirituose Rum ab, da häufig um Getränke gespielt wurde. Zum anderen hat es im Amerikanischen auch die Bedeutungen „merkwürdig“, „komisch“
oder „alkoholisiert“.
Das war zu Beginn des 20. Jahrhunderts, nicht nur der amerikanische Name Rummy, auch der Kern des Spiels waren damals schon vergleichbar
mit unserem heutigen Rommé:  das Kartenspiel Rummy war ausgelegt für 2 Spieler und gespielt wurde mit 2 Spielkartensets á 55 Blatt.
Entscheidend für den Spielverlauf waren: die Kombinationen von Karten, das Auslegen von Kombinationen, Varianten des Klopfens, das Karten -
aufnehmen und das Kartenablegen. Ausgehend von diesen Ursprüngen hat sich Rommé weltweit als Kartenspiel verbreitet und heißt heute überall
ein bisschen anders. Denn obwohl es französisch klingt, heißt das Spiel in Frankreich Rami, in Amerika Rummy und die Österreicher nennen es Jolly.
Ich vermute, das Kartenspiel ist deshalb so erfolgreich, weil es durch Zusatzregeln und Varianten für die ganze Familie angepasst werden kann.